Die Pferde
Im Laufe der Jahre haben viele Pferde und Ponys im Etzliberg ein liebevolles Zuhause gefunden.Jedes von ihnen hat seine eigene Geschichte, seinen eigenen Charakter und einen ganz besonderen Platz in unseren Herzen. Manche kamen jung zu uns, andere erst nach einem langen und oft nicht immer einfachen Lebensweg.
Viele unserer Schützlinge dürfen ihren Lebensabend bei uns verbringen. Sie sollen hier zur Ruhe kommen, Geborgenheit erfahren und einfach Pferd sein dürfen – ohne Erwartungen und Leistungsdruck.
Deshalb verlassen uns unsere Pferde in der Regel erst dann, wenn ihre Zeit auf dieser Erde zu Ende gegangen ist.
Auch wenn der Abschied immer schmerzt, bleiben die gemeinsamen Erinnerungen unvergessen.
Auf dieser Seite möchten wir Ihnen unsere heutigen und ehemaligen Etzliberg-Pferde und Ponies vorstellen und ihre Geschichten mit Ihnen teilen.
Denn jedes einzelne von ihnen hat den Etzliberg auf seine ganz besondere Weise geprägt.
Nova
Der dunkelbraune Schönling und Herzensbrecher.Dank Lynn und seiner früheren Besitzerin – die Nova einst selbst aus Mitleid gekauft hatte – lebt er seit Dezember 2025 bei uns auf dem Etzliberg.
Erfahren Sie HIER, warum Nova zu uns kam, und lesen Sie seine bewegende Geschichte.
Unique
Der Einzigartige - seinem Namen mehr als gerecht.Nachdem
Falcon verstorben war, suchte ich für Lou einen neuen
Gefährten. Allein mit den Ponys war er nicht mehr glücklich –
er brauchte wieder einen Artgenossen auf Augenhöhe.
Mit Unique habe ich genau den Richtigen gefunden. Er ist das
Beste, was Lou und mir passieren konnte.
Lesen Sie HIER
mehr über den Einzigartigen.
Lou
Unser Herr Professor wäre als 3,5 jähriges Jungpferd nach der Auktion zum schlachten von Frankreich nach Italien gefahren worden. Für ihn und 5 weitere Pferde konnten wir in windeseile Plätze finden. Das war vor fast einem viertel Jahrhundert.Lou lebt seit 2002 in der Etzliberger-Herde und hat schon viel mit uns erlebt. Lou ist ein ganz besonderes, feinfühliges Pferd was schon manche Augen zum strahlen gebracht hat.
Lesen sie HIER mehr über ihn.
Pfüdi - "Lord" oder auch Pinngeli genannt.
Pfüdi
lebt seit 1998 bei uns im Etzliberg und gehört zu den ältesten
Mitgliedern unserer Herde. Bevor er zu uns kam, lebte er auf
einem Bauernhof mit Kinderferien. Da er Kinder nicht mochte
und zudem an schwerem Asthma litt, war er für diese Aufgabe
ungeeignet. Deshalb sollte er zum Metzger.
Zum Glück kam alles anders. Lesen Sie HIER die Geschichte
unseres "Ur-Opas", der in jungen Jahren ein echtes Schlitzohr
war. 😉
HIER
erfahren sie mehr über Pfüdi.
Pepino
Unser "Black Beauty im Nachthemd" war ursprünglich ebenfalls als Kinderpony vorgesehen. Doch auch er verweigerte diesen Job meist konsequent.Als sich für das Gemeinschaftszentrum die Möglichkeit bot, ein anderes Pony in Not aufzunehmen, durfte Pepino gemeinsam mit Sidonie seinen Platz räumen und fand 2009 bei uns im Etzliberg ein liebevolles Zuhause.
HIER erfahren Sie mehr über Pepino.
Erinnerungen sind das, was bleibt. In ihnen lebt ihr weiter.

Falcon
Bysted's
Falcon kam als Fünfjähriger zu uns in den Etzliberg. Als
Dressurpferd gezüchtet, hielt er dem Leistungsdruck nicht stand.
Zahlreiche Profis scheiterten an ihm, bis er schliesslich als
unreitbar galt und zudem lahm war.
Zum Glück fand er seinen Weg zu uns. Statt beim Metzger zu
landen, durfte Falcon noch 20 glückliche Jahre im Etzliberg
verbringen. Für Martina wurde er zu einem treuen
Freizeitpartner.
Im November 2023 verstarb Falcon plötzlich an den Folgen einer schweren Ataxie, die vermutlich durch seinen Cushing-Tumor ausgelöst wurde.

Amadeus
Amadeus zog im Oktober 1997 gemeinsam mit Largo im Etzliberg ein. Ich hatte endlich einen eigenen Stall gefunden, konnte Largo aber nicht alleine halten. Also machte ich mich auf die Suche nach einem passenden Begleiter – und fand Amadeus.Er litt an Strahlbeinleiden und galt eigentlich als nicht mehr vermittelbar. Dank der Umstellung auf Barhuf konnten wir ihm jedoch noch viele schöne und schmerzfreie Jahre schenken. Zeitweise konnte er sogar wieder geritten werden, was ihm sichtlich Freude bereitete.Im April 2023 endete Amadeus' Lebensreise im stolzen Alter von 38 Jahren. Bis zu seiner letzten Stunde ging es ihm gut – doch irgendwann verliessen ihn die Kräfte.
Mach's gut, mein Maus. ❤️

Soleil
Soleil lebte
von 2008 bis 2021 bei uns auf dem Etzliberg. Als Fohlen kam er
mit krummen Beinen zur Welt – eigentlich ein Todesurteil. Doch
er hatte Glück und fand seinen Weg zu uns.
Wir bildeten ihn selbst zum Reit- und Fahrpferd aus. Er war
ein echter Musterschüler, gab immer sein Bestes und liess nur
ab und zu das Schlitzohr aufblitzen. 😉
In der Nacht auf Halloween 2021 erlitt Soleil eine schwere
Kolik. Ein bis dahin unentdeckter Tumor im Bauch führte dazu,
dass sich sein Darm verwickelte und abstarb.
Mit nur 16 Jahren mussten wir ihn viel zu früh gehen lassen.

Simpa
impa zog
im Herbst 2008 gemeinsam mit seiner damaligen Besitzerin in
den Etzliberg. Ihre Familie wollte ihn nicht mehr auf dem
Bauernhof behalten, und ein Pensionsstall war für die Tochter,
die ihn nicht aufgeben wollte finanziell nicht möglich.
Einige Jahre funktionierte das recht gut. Doch im August 2015
erhielt ich einen Brief, in dem sie schrieb, dass Simpa
geschlachtet würde, falls bis Ende September kein neuer Platz
für ihn gefunden würde. Wer übernimmt schon ein 27-jähriges
Pferd mit verschiedenen gesundheitlichen Problemen?
Dank der Unterstützung unseres Teams sowie von Freunden und Verwandten konnten wir Simpa übernehmen. So durfte er bis zu seinem Tod im November 2018 wohl die glücklichste Zeit seines Lebens bei uns verbringen. Es war wunderschön zu sehen, wie der alte Herr noch einmal richtig aufblühte.
Leider verstarb Simpa im Alter von 30 Jahren völlig unerwartet an einem Nierenversagen.

Tahani
Tahani lebte
von 2013 bis 2015 bei uns im Etzliberg. Anschliessend zog sie
gemeinsam mit ihrer Besitzerin und ihrem Vater Fuego in einen
Stall näher bei ihrem Zuhause.
Schon von Anfang an war klar, dass mit Tahani gesundheitlich etwas nicht stimmte. Trotz zahlreicher Untersuchungen und verschiedenen Spezialisten fand niemand die Ursache.
Wenn wir es richtig verstanden habewn, war
es ein Loch im Leistenring, in dem der Darm eingeklemmt wurde
und abstarb. Vermutlich bestand das Problem schon länger. Nur
konnte sich der Darm immer wieder aus dem Loch befreien und
niemand stellte die Diagnose.

Amigo
Amigo lebte von 2002 bis 2014 bei uns im Etzliberg. Seine Betreuung teilten wir uns mit seiner Besitzerin. Er durfte ein stolzes Alter von knapp 40 Jahren erreichen.
Im hohen Alter wurden seine Gelenke immer steifer. Schliesslich fiel ihm das Aufstehen so schwer, dass wir ihm mehrmals wieder auf die Beine helfen mussten.
Als seine Zeit gekommen war, entschied sich seine Besitzerin, ihn einschläfern zu lassen. Diesen Entscheid konnten wir gut nachvollziehen. Traurig war jedoch, dass sie den Tierarzt bestellte, ohne uns zu informieren. So standen wir plötzlich vor vollendeter Tatsache und konnten uns nicht mehr von Amigo verabschieden.
Largo
Largo war mein erstes eigenes Pferd. Kennengelernt habe ich ihn im Stall Hohenrein. Von dort zogen wir gemeinsam ins Muggenbühl – von Anfang an nur als Übergangslösung gedacht.
Schliesslich lebte Largo von 1997 bis 2006 im Etzliberg. Ich bin überzeugt, dass dies die schönsten und glücklichsten Jahre seines Lebens waren. Seinetwegen entstand der Etzliberg überhaupt.
Leider musste ich Largo bereits im Alter von nur 24 Jahren gehen lassen. Es bestand der Verdacht auf einen bösartigen Tumor im Magen-Darm-Trakt. Trotz grosser Futtermengen verlor er in seinen letzten Lebenswochen immer mehr Gewicht, bis ihn schliesslich die Kräfte verliessen.
Mach's gut, mein «Globi». ❤️
King
King lebte nur von 2001 bis 2002 im Etzliberg. Tragischerweise wurde ihm genau diese Zeit zum Verhängnis: Jemand hatte die Futterkammer offen gelassen, und King frass sich daran satt. Zunächst schien er sich gut zu erholen, doch kurze Zeit später entwickelte er eine schwere Hufrehe.Damals fehlte uns noch die Erfahrung mit dieser Krankheit. Aufgrund gravierender Fehldiagnosen und Behandlung mussten wir King viel zu früh gehen lassen. Er wurde gerade einmal vier Jahre alt. Heute würden wir vieles anders machen. Aus Kings Schicksal habe ich unglaublich viel gelernt. Dank dieser schmerzhaften Erfahrung konnte ich in den folgenden Jahren mehreren Hufrehepatienten helfen, die bereits als hoffnungslose Fälle galten.
Nicht verstorben, sondern ausgezogen...

Nismo
Soleil lebte
von 2008 bis 2021 bei uns auf dem Etzliberg. Als Fohlen kam er
mit krummen Beinen zur Welt – eigentlich ein Todesurteil. Doch
er hatte Glück und fand seinen Weg zu uns.
Wir bildeten ihn selbst zum Reit- und Fahrpferd aus. Er war
ein echter Musterschüler, gab immer sein Bestes und liess nur
ab und zu das Schlitzohr aufblitzen. 😉
In der Nacht auf Halloween 2021 erlitt Soleil eine schwere
Kolik. Ein bis dahin unentdeckter Tumor im Bauch führte dazu,
dass sich sein Darm verwickelte und abstarb.
Mit nur 16 Jahren mussten wir ihn viel zu früh gehen lassen.

Fuego
Fuegos Besitzerin war verstorben, und ihre Tochter musste den gesamten Ponyhof auflösen. Fuego, seine Mutter und seine einjährige Tochter waren daraufhin in einer schlechten Notunterkunft in Süddeutschland untergebracht, bis eine Arbeitskollegin auf die drei aufmerksam wurde.
Gemeinsam fuhren wir dorthin, und schon nach kurzer Zeit war klar: Diese Tiere mussten so schnell wie möglich von dort weg.
Meine Kollegin fand einen liebevollen Lebensplatz für Fuegos Mutter. Tahani brachten wir auf eine Fohlenweide, und Fuego zog zusammen mit Denise und ihrer Tochter Samira bei uns im Etzliberg ein.
Später fanden Denise und Samira einen Stall ganz in der Nähe ihres Zuhauses, den Samira sogar mit dem Velo erreichen konnte. Deshalb beschlossen sie, Fuego und die inzwischen ebenfalls im Etzliberg lebende Tahani zu sich zu holen.



