Das Etzliberg-Team
Die Veränderung des Etzliberges...
Mit dem Stall Etzliberg durfte ich mir den Traum vom eigenen Hof erfüllen. Mein Ziel war von Anfang an, einen Ort zu schaffen, an dem Pferde, Ponys und Kleintiere artgerecht, sicher und mit viel Liebe leben dürfen.
Auch wenn wir uns manchmal etwas mehr Platz wünschen würden, nutzen wir die vorhandenen Möglichkeiten bestmöglich, um unseren Tieren ein schönes Zuhause zu bieten.
Mein Herz schlägt für den Tierschutz. Deshalb ist es mein grösster Wunsch, dass jedes Etzliberg-Tier bei uns ein liebevolles Zuhause findet und – wenn immer möglich – bis an sein Lebensende bleiben darf.
Ines ist meine allerliebste Mama.
Anfangs konnte sie sich nur schwer für die Idee
begeistern, in der Etzlibergscheune einen Pferdestall
einzurichten. Als wir schliesslich die Zusage erhielten
und gemeinsam in der alten Scheune standen, fragte sogar
ich mich: "Oh mein
Gott, was habe ich mir da nur aufgehalst?" ;-)
Doch nach und nach liessen sich fast alle unsere Ideen verwirklichen. Aus dem verwahrlosten Gebäude mit seinem überwucherten Umschwung entstand ein schöner Offenstall – und auch Ines schloss den Etzliberg schnell ins Herz.
Heute ist sie das «Grossmami» unserer Tiere. Sie verwöhnt sie mit viel Liebe, ist immer zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wird, und hat den Etzliberg über all die Jahre entscheidend mitgeprägt.
Ohne Ines wäre der Etzliberg nie zu dem geworden, was er heute ist.
Danke, Mami – für alles! ❤️
2026
Seit drei Jahren ist sie nun pensioniert. Leider haben wir
uns diese Zeit anders vorgestellt. Die Leukämiediagnose im
Jahr 2025 hat uns alle tief getroffen. Nun hoffen wir, dass
Ines noch viele schöne Stunden mit uns, den Tieren und dem
Etzliberg geniessen kann – und vielleicht irgendwann auch
wieder die eine oder andere leichte Aufgabe übernehmen wird.
Sidonie gehört seit 2006 zum
Inventar des Etzlibergs.
Von Anfang an hatte sie sich in Lou verliebt. Doch der war
damals bereits von Carole «besetzt» und damit für Sidonie
unerreichbar.
Also freundete sie sich mit Falcon an. Obwohl er es ihr
mit seinen Steigattacken alles andere als leicht machte,
meisterte sie diese Herausforderung mit Bravour.
Später durfte sie ihr langjähriges Pflegepony Pepino
übernehmen. Als Pony in einem Gemeinschaftszentrum war er
nicht ganz am richtigen Ort, weshalb ein anderes Pony, das
dringend einen Platz suchte, seinen Stall übernahm. Für
Pepino begann damit ein neuer Lebensabschnitt im
Etzliberg.
Und dann kam natürlich noch Soleil – unser Herzensbrecher.
Die beiden lernten sich bereits auf der Fohlenweide in
Frankreich kennen und waren von da an unzertrennlich.
Ganz so begeistert war Pepino über diese Konkurrenz
allerdings nie. Deshalb war die Rangordnung immer klar:
Pepino ist und bleibt die Nummer 1. Soleil musste sich mit
Platz 1.1 begnügen. 😉
Inzwischen ist Sidonie zweifache Mama. Trotz Familie und Kindern nimmt sie sich noch immer Zeit für ihren «Bärli» Pepino und ist dem Etzliberg bis heute treu geblieben. Darüber freuen wir uns.
Im Sommer 2011 war Andrea auf der Suche nach einem Pflegepferd und fand den Etzliberg über das Internet.
Die erste Zeit verbrachte sie mit Soleil. Er war damals noch sehr jung, verspielt und voller Energie. Andrea nahm sich viel Zeit für unseren Jungspund und begegnete ihm stets mit Ruhe und Geduld.
Als Soleil für längere Zeit ausser Gefecht war, wandte sie sich ganz behutsam Loustic zu. Von uns hatte sie bereits gehört, dass Lou als schreckhaft und misstrauisch galt und einen besonders feinen, gleichzeitig aber konsequenten Umgang brauchte.
Anfangs war das nicht immer einfach. Andrea wollte auf keinen Fall das Vertrauen erschüttern, das Lou gerade erst wieder in die Menschen gefasst hatte. Doch der schlaue Herr testete ausgiebig, wie weit er bei ihr gehen konnte.
Es war eine Gratwanderung zwischen Geduld, Vertrauensaufbau und dem konsequenten Setzen klarer Grenzen. Andrea meisterte diese Herausforderung mit Bravour. Sie nahm sich viel Zeit und arbeitete zunächst vom Boden aus mit Lou, bis beiden klar war, dass sie nur als Team erfolgreich sein konnten.
Heute sind die beiden ein wunderbar harmonisches Dream-Team geworden.
Seit 2017 unterstützt Andrea
uns zudem immer häufiger bei den Arbeiten auf dem Hof.
Dafür möchte ich ihr von Herzen danken. Ihre
Hilfsbereitschaft, ihre Geduld und ihr Engagement sind für
uns von unschätzbarem Wert. Auch die Freundschaft die
zwischen uns entstanden ist. Danke dafür!
Ramona
ist für uns immer wieder der rettende Engel in der Not.
Wenn tatkräftige Unterstützung gefragt ist oder
kurzfristig helfende Hände gebraucht werden, können wir
uns jederzeit auf sie verlassen. Sie packt mit an, wo
immer Hilfe nötig ist, und ist mit ihrer zuverlässigen Art
eine grosse Stütze für unseren Hof.
Mit ihrem riesigen Herz für Tiere und ihrer hilfsbereiten
Art ist sie aus dem Etzliberg nicht mehr wegzudenken.
Danke, liebe Ramona, dass Du immer für uns da bist, wenn
wir Dich brauchen! Wir freuen uns über jeden Besuch von
Dir – und natürlich auch über jeden Besuch von Rocky!
Seit dem Frühling 2016 ist Ramona nicht mehr nur unsere
Retterin in der Not, sondern gehört fest zum harten Kern
des Etzlibergs. Sie unterstützt uns regelmässig bei der
Betreuung unserer Tiere und wird dabei stets von ihren
Hunden begleitet.
Camillo und Pumba sind zwar nicht ganz so begeisterte
Pferdefans, wie Rocky und Ella es waren, doch Ramona hat
ihre beiden Rabauken jederzeit bestens im Griff.
Von Herzen tausend
Dank, liebe Ramona, für Deine jahrelange Treue, Deine
tatkräftige Unterstützung und Deinen unermüdlichen
Einsatz. Ohne Dich wüsste ich in so mancher Situation
nicht, wie ich alles schaffen sollte. Schön, dass es
Dich gibt!
Schon
als Jugendliche kümmerte sich Valeria viele Jahre lang mit
viel Hingabe um eine ältere Eseldame und weitere Tiere –
gemeinsam mit Sidonie und anderen Freundinnen. Cori war
dabei ihr Ein und Alles. In dieser Zeit lernte sie auch
den Etzliberg und Martina kennen.
Danach folgte eine tierische Pause – zumindest fast.
Zuhause leben bei Valeria einige Kanarienvögel, denen sie
gleich ein ganzes Zimmer zur Verfügung stellt. Das ist
wahre Tierliebe!
Im Frühling 2016 besuchte sie den Etzliberg gemeinsam mit
Sidonie. Und dann geschah es: Klein Pfüdi – inzwischen
längst ein gut sichtbarer, aber immer noch äusserst
charmanter Senior – schlich sich direkt in Valerias Herz.
Anfangs begleitete sie Sidonie, Pepino und Pfüdi nur auf
ein paar Spaziergängen. Doch das Pfüdi-Virus hatte sie
längst erwischt und liess sie nicht mehr los. ;-)
Seither gehört Valeria, wie inzwischen auch ihr Mami fest
zum Etzliberg-Team.
Sie kümmern sich nicht nur mit viel Liebe um Pfüdi und
Pepino, sondern unterstützt uns inzwischen auch tatkräftig
bei der Betreuung unserer ganzen Tierfamilie. Auf sie ist
jederzeit Verlass, und ihre ruhige, herzliche Art ist für
Mensch und Tier gleichermassen eine Bereicherung.
Liebe Valeria und Mami Russo, wir sind froh, dass Du Teil
unseres Teams bist, und möchten Dir von Herzen für Deine
wertvolle Unterstützung danken.
DAAAANKE!
Lynn verlor im September 2023
ihre Seelenstute Finnja nach einer tragischen
Krankengeschichte. Der Schmerz sass so tief, dass sie
eigentlich nichts mehr mit Pferden zu tun haben wollte.
Trotzdem blieben wir in Kontakt, und hin und wieder
begleitete sie mich auf einen Ausritt. Dass sich dadurch
ihr Leben noch einmal so verändern würde, ahnte damals
wohl niemand.
Eines Tages entdeckte sie auf Facebook die Anzeige von
Nova, der dringend einen liebevollen Lebensplatz suchte.
Auf meine Kontaktversuche hatte seine Besitzerin nicht
reagiert. Darum gab ich auf. Lynn nahm daraufhin selbst
Kontakt mit ihr auf und gab ihr meine Telefonnummer
weiter. Eigentlich ist also sie
«schuld», dass Nova schliesslich im Etzliberg gelandet
ist. 😉
Zur Strafe wurde sie kurzerhand zu Novas Patin ernannt.
Wobei das wohl kaum eine Strafe für Lynn ist. Sie
vergöttert ihren Nova und liebt ihn von ganzem Herzen –
auch wenn er manchmal ein kleiner Saftsack sein kann. Doch
sobald er sie mit seinen grossen Kulleraugen anschaut, ist
ihm ohnehin alles verziehen.
Lynn hat sich vom ersten Moment an im Etzliberg zuhause
gefühlt und ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken.
Als Ines im September 2025 ihre
Leukämiediagnose erhielt, stand unser Hof plötzlich vor
einer riesigen Herausforderung. Ohne Lynn wäre im
Etzliberg wohl vieles zusammengebrochen. Sie war in dieser
schweren Zeit meine grösste Stütze, packte überall mit an
und war einfach da – immer, wenn sie gebraucht wurde.
Aus dieser gemeinsamen Zeit ist eine wunderbare
Freundschaft entstanden, für die ich unendlich dankbar
bin.
Liebe Lynn, danke für alles, was Du für uns, für unsere Tiere und für mich persönlich tust. Es ist ein grosses Geschenk, Dich an unserer Seite zu haben. Du bist ein wundervoller Mensch!
Anouk meldete sich im Sommer
2025 bei mir. Sie war gerade von einem Auslandjahr in den
USA zurückgekehrt – und das mit gerade einmal 15 Jahren.
Eigentlich war sie mir für eine Mitarbeit auf dem
Etzliberg noch etwas zu jung. Trotzdem entschied ich mich
zu einem Kennenlernen, weil ich ihre erste Kontaktaufnahme
unglaublich sympathisch fand.
Und nicht nur ihre Nachricht überzeugte mich – Anouk
selbst tat es ebenfalls. Sie wirkte offen, klar,
verantwortungsbewusst und erstaunlich reif für ihr Alter.
Deshalb entschied ich mich, ihr eine Chance zu geben und
eine Probezeit zu vereinbaren.
Anouk möchte möglichst viel über Pferde, den richtigen
Umgang mit ihnen und das Reiten lernen. Ihre grosse
Neugier und ihr Wissensdurst beschränken sich aber nicht
nur auf Pferde – sie ist ein junger Mensch, der mit
offenen Augen durchs Leben geht und immer dazulernen
möchte.
Inzwischen gehört Anouk fest zum Etzliberg-Team. Sie
reitet Lou und Unique mit viel Freude und Engagement und
macht dabei sichtbare Fortschritte. Auch bei der Betreuung
unserer Tiere hilft sie regelmässig und zuverlässig mit.
Ich freue mich sehr, dass Du trotz meiner anfänglichen
Bedenken heute ein fester Teil unseres Teams bist. Ich
wünsche Dir, dass Du mit Lou und Unique noch viele schöne
Erlebnisse und wertvolle Erfahrungen sammeln darfst.
Danke, liebe Anouk, für Deinen Einsatz und Deine
Begeisterung. Schön, dass Du bei uns bist!
Birgit
meldete sich im März 2026 bei mir. Nach dem tragischen
Verlust ihres geliebten Pflegepferdes, das ein halbes Jahr
zuvor tödlich verunglückt war, hatte sie eine Reitpause
eingelegt. Diesen schweren Abschied musste sie zuerst
verarbeiten.
Mit der Zeit wurde die Sehnsucht nach Pferden und dem
Reiten jedoch immer grösser. Da Birgit nur eine Ortschaft
weiter wohnt, lag es nahe, sich einmal bei uns auf dem
Etzliberg zu melden.
Schon bei unserem ersten Treffen fiel mir auf, mit wie
viel Ruhe und Herzlichkeit Birgit den Tieren begegnet. Und
offenbar blieb das auch Unique nicht verborgen – immer
wieder stellte er sich ganz selbstverständlich zu ihr.
Irgendwie schien er zu spüren, dass da ein besonders
lieber Mensch vor ihm stand.
Ich erklärte Birgit aber auch, dass Unique kein Pferd ist,
das einfach so nebenher mitläuft. Er möchte aktiv geritten
werden. Als echtes kleines «Faultier» lässt er sonst gerne
den Rücken hängen und schlurft gemütlich mit der
Hinterhand hinterher.
Birgit liess sich davon nicht abschrecken. Im Gegenteil –
sie nahm die Herausforderung gerne an. Schon bald
unternahmen wir unsere ersten gemeinsamen Ausritte, und es
dauerte nicht lange, bis sich auch Unique einen festen
Platz in ihrem Herzen erobert hatte.
Heute kommt Birgit zweimal pro Woche, um mit ihm Zeit zu
verbringen und zu reiten. Es ist schön zu sehen, wie die
beiden als Team zusammenwachsen.
Ich bin gespannt, wohin ihre gemeinsame Reise sie noch führen wird, und freue mich von Herzen, dass jemand meinen Schnutzi genauso ins Herz geschlossen hat wie ich.
Die Veränderung des Etzliberges...
Wie alles im Etzliberg 1 begann:
Auslaufvergrösserung im Etzliberg 1: